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Minna Deichmann, geb. geb.Kahn, *1880

deportiert 1941
ermordet in Minsk


Daniel-von-Büren-Str. 54
Bremen-Mitte
ehemalige Straßenbezeichnung: Kaufmannsmühlenkamp 5


Daniel-von-Büren-Str. 54 - Weitere Stolpersteine:


Minna Deichmann

Minna Deichmanngeb. 18.7.1880 in Bous

Melanie Deichmann, geb. Kahn, genannt Minna, war seit 1909 verheiratet mit August Deichmann. Das Ehepaar lebte mit seinem Sohn Fredy in Syke, der hier 1910 geboren wurde.

Minna Deichmann zog mit Ehemann und Sohn am 2.11.1941 von Syke nach Bremen, und zwar in das „Judenhaus“ Kaufmannsmühlenkamp 5. Wohnungsgeber war Hersch Oliver. Von dort wurden Vater, Mutter und Sohn wenige Wochen später am 18.11.1941 in das Ghetto Minsk deportiert.

In der Central Database ist für die Eltern der Todestag 28.7.1942/Ghetto Minsk verzeichnet und für den Sohn der 6.11.1944/KZ Flossenbürg.

Das Amtsgericht Bremen erklärte alle drei mit Beschluss vom 8.9.1948 für tot.

Verfasser:
Dr. Klaus Eissing (2011)

Informationsquellen:
Staatsarchiv Bremen, Einwohnermeldekarte
Yad Vashem Central Database of Shoah Victims Names

Weitere Informationen:
Stadt Syke / Hermann Greve (Hrsg.), "Stolpersteine”. Der Erinnerung einen Namen geben. Syke 2007, Seite 44-48
Glossarbeitrag "Judenhäuser"
Glossarbeitrag Minsk