Sie befinden sich hier | Kapitelüberschrift  Suche
Schriftgroesse verkleinern Schriftgroesse normal Schriftgroesse vergrössern
Diese Seite ausdrucken

Fredy Deichmann, *1910

deportiert 1941
ermordet in Minsk


Daniel-von-Büren-Str. 54
Bremen-Mitte
ehemalige Straßenbezeichnung: Kaufmannsmühlenkamp 5


Daniel-von-Büren-Str. 54 - Weitere Stolpersteine:


Fredy Deichmann

Fredy Deichmanngeb. 30.12.1910 in Syke

Fredy Deichmann war der Sohn von August und Minna Deichmann, geb. Kahn. Er war wie der Vater von Beruf Kaufmann und wohnte bei den Eltern in Syke.

Mit den Eltern zog er am 2.11.1941 von Syke nach Bremen, und zwar in das „Judenhaus“ Kaufmannsmühlenkamp 5. Wohnungsgeber war Hersch Oliver. Von dort wurden Vater, Mutter und Sohn wenige Wochen später am 18.11.1941 in das Ghetto Minsk deportiert.

Das Amtsgericht Bremen erklärte alle drei mit Beschluss vom 8.9.1948 für tot.

Verfasser:
Dr. Klaus Eissing (2011)

Informationsquellen:
Staatsarchiv Bremen, Einwohnermeldekarte
Yad Vashem Central Database of Shoah Victims Names

Abbildungsnachweis: Staatsarchiv Bremen

Weitere Informationen:
Stadt Syke / Hermann Greve (Hrsg.), "Stolpersteine”. Der Erinnerung einen Namen geben. Syke 2007, Seite 44-48
Glossarbeitrag "Judenhäuser"
Glossarbeitrag Minsk