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Ignatz Tuchmann, *1897

deportiert 1941
ermordet in Minsk


Contrescarpe 93
Bremen-Mitte


Contrescarpe 93 - Weitere Stolpersteine:


Ignatz Tuchmann

geb. 30.7.1897 in Lubome

Über das Leben von Ignatz Tuchmann gibt es außer den Eintragungen auf der Einwohnermeldekartei keine Zeugnisse. Danach war er Tischler von Beruf, staatenlos und ledig. 1922 hatte er schon einmal in Bremen in der Ritterhuder Straße 61 gewohnt. Aus Delmenhorst kommend, lebte er ab 1931 wieder in Bremen und wohnte zeitweise in der Neanderstraße 46, in der Falkenstraße 5 und in der Roßstraße 5. Die Abmeldung von dort erfolgte nach „unbekannt“. 1936 kam er erneut nach Bremen zurück und zog in die Schwanenstraße 39. Ab dem 2.6.1941 wohnte er in einem der Bremer „Judenhäuser“ in der Contrescarpe 93.

Am 18.11.1941 wurde Ignatz Tuchmann in das Ghetto Minsk deportiert. Dort fand er den Tod. Er wurde nach Kriegsende für tot erklärt.


Verfasser:
Dr. Klaus Eissing (2011)

Informationsquellen:
Staatsarchiv Bremen, Einwohnermeldekarte

Weitere Informationen:
Glossarbeitrag Minsk
Glossarbeitrag "Judenhäuser"