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Hanni Flamm, *1912

deportiert 1941
ermordet in Minsk


Hastedter Heerstr. 407
Bremen-Hemelingen
ehemalige Straßenbezeichnung: Hastedter Heerstr. 481


Hastedter Heerstr. 407 - Weitere Stolpersteine:


Hanni Flamm

geb. 18.7.1912 in Bremen

Frieda Hanni Flamm war die Tochter von Juda Flamm und seiner Ehefrau Rifka-Laja, geb. Wandstein. Sie hatte neun Geschwister (siehe Familienübersicht).

Sie war als Haushaltsgehilfin/Hausangestellte tätig. Von 1933 bis zum Sommer 1938 war sie ununterbrochen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Stationen waren Cuxhaven und kurz Leipzig. Seit Sommer 1939 lebte sie wieder in Bremen. Vom 12.8.1940 -24.11.1941 wurden erneut Beiträge zur Rentenversicherung abgeführt. Vermutlich arbeitete sie in der Zeit im Jüdischen Altersheim, Gröpelinger Heerstraße 167, da dessen Anschrift als ihr letzter Wohnsitz angegeben wurde.

Hanni Flamm wurde mit ihrer Mutter und ihren Schwestern Netti und Charlotte am 18.11.1941 in das Ghetto Minsk deportiert. Dort wurde sie ermordet: sofern sie nicht den unmenschlichen Lebensbedingungen im Ghetto erlag, fiel sie einer der Massenmordaktionen, die Ende Juli 1942 begannen, zum Opfer.


Verfasser:
Peter Christoffersen (2012)

Informationsquellen:
Staatsarchiv Bremen, Akte 4,54-E11897, Einwohnermeldekarte

Weitere Informationen:
Glossarbeitrag Minsk